Reifegradmodell

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Ein Reifegradmodell zeigt in definierten Stufen, wie weit sich eine Organisation entwickelt hat. Ein niedriger Reifegrad bedeutet dabei, dass es noch viel Verbesserungspotential gibt. Ein hoher Reifegrad drückt aus, dass bereits sehr viele Aspekte optimiert wurden und man sich dem “Best-Practice-Zustand” nähert. Eine Reifegradmodell baut auf messbaren Größen auf. Die Entwicklung kann durch Erweitern der einbezogenen Kriterien oder durch eine Verstärkung der Ausprägung in einem Kriterium erfolgen. Aus dem definierten Rahmen des Modells, dem gestecktem Ziel und dem aufgenommenen IST-Zustand ergibt sich der Entwicklungsbedarf. Eine regelmäßige Überprüfung zeigt, ob und wie man sich weiterentwickelt hat – oder sogar zurückgefallen ist. In der Führungslehre beschreibt der Reifegrad einen situativen Führungsstil => Wikipedia. In der Prozesslehre dient das Modell der Qualitätsbeurteilung von Prozessen. Bekannte Beispiele sind CMMI (Capability Maturity Model Integration => Wikipedia) und SPICE (ISO/IEC 15504 => Wikipedia) Mit dem Arbeitgebersiegel ValueCompany bieten wir ein Reifegradmodell, welches viele Aspekte der Personalarbeit misst und beschreibt.

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