Auswertung und Ergebnis von ValueProfilePlus sind einzigartig

ValueProfilePlus-2D© – Kapazität und Intensität

ValueProfilePlus-2D©

Um die tiefgreifenden Aussagen von ValueProfilePlus strukturiert darzustellen nutzen wir einen zweidimensionalen Aufbau.

Die Kapazität zeigt, wie treffsicher Sie das jeweilige Thema erkennen, also Ihre Kompetenzausprägung. Sie zeigt die “Treffsicherheit des Wertens” und setzt sich aus Wissen und Erfahrung zusammen. Umso mehr wir von beidem gesammelt haben, desto korrekter unser Urteilsvermögen.

Die Intensität zeigt, wie Sie diese Kompetenz zur Wirkung bringen möchten, also Ihre Präferenzen. Da beide Ergebnisse unabhängig voneinander sind ergibt es sich, dass zwei Personen gleich treffsicher werten können, dies jedoch mit unterschiedlicher Intensität einsetzen. Bei der Intensität gibt es zwei Richtungen: ‘gedämpft’ und ‘betont’.

Dies bedeutet keineswegs ‘gut’ oder ‘schlecht’ – hierfür muss man zuerst wissen, wie die Anforderung aussieht. Die Aussage ist vielmehr, ob eine Wertedimension eingesetzt oder gemieden wird. Diese unterschiedlichen Intensität finden ihre Balance in der situationsbezogenen Mitte, welche durch die senkrechte Linie in der Grafik dargestellt wird. Ob links oder rechts ist keine Frage von gut oder schlecht, sondern die persönliche Ausprägung. Die Darstellung zeigt also, wie stark die individuelle Kapazität eingebracht wird oder nicht.

Beispiele und deren Interpretation

  • Wie wird die menschliche Wertedimension dargestellt?

    Stellen Sie sich zwei Personen vor, welche gleich ‘gut’ erkennen, wie sich andere Menschen fühlen – sie sind also gleichermaßen ’empathisch’. Der Unterschied ist, dass die eine Person diese Fähigkeit stark betont, indem z.B. Mitgefühl, Vertrauen und Hilfsbereitschaft gezeigt wird, die andere dämpft die Emotionen und zieht sich zurück, geht auf Distanz und wirkt kühler.

    Die Wahrnehmung durch das unterschiedliche Verhalten verleitet dazu, die erste Person als ’empathischer’ zu bewerten als die zweite – dabei gehen sie nur unterschiedlich damit um.

  • Wie wird die praktische Wertedimension dargestellt?

    In der Kapazität geht es darum, Lösungen zu erkennen. Hierzu gehört auch das Erkennen des Problems, um entscheiden zu können, was die beste Lösung mit dem größten Nutzen ist.

    Die Intensität zeigt dann, ob man sich aktiv für die (eigene) Lösung einsetzt, also aufs Gaspedal geht (Stillstand ist Rückschritt bis Vollgas, Ausschlag nach rechts), oder lieber andere zum Zuge kommen lässt und zur Mitwirkung aufgefordert werden sollte, sozusagen auf der Bremse steht (in der Ruhe liegt die Kraft, Ausschlag nach links).

    Themen wie ‘nicht loslassen können’ und ‘das habe ich doch schneller selbst gemacht, bevor ich das den anderen erklärt habe’ finden sich hier ebenso wieder wie ‘hat ja nichts gesagt, also warum soll ich tun?’ oder ‘habe ich doch gleich gewusst, wenn man mich gefragt hätte, hätte ich es auch sicherlich gesagt’.

  • Wie wird die formale Wertedimension dargestellt?

    Es kann sein, dass formale Regeln sehr treffsicher erkannt werden (hohe Kapazität), eine Berücksichtigung jedoch nicht stattfindet (geringe Intensität, links), was dann im Extrem bis zur Wechselhaftigkeit (Labilität) geht.

    Liegt die Intensität am rechten Rand, ist also stark betont, zeigt sich ein extremer Drang formale Regeln einzuhalten, bis hin zum Dogmatismus. Dadurch werden dann auch Entscheidungen gefällt, Vorgaben eingehalten und Versprechen eingefordert.

BestFit-Management | Matching – Mensch und Rolle

Das ValueProfilePlus BestFit-Management zeigt, wie Mensch und Rolle zueinander passen.

Es wird eine Anforderungsdefinition, also die Erwartungshaltung, rollenspezifisch erstellt. Dies schafft Klarheit, welche Kompetenzen wie eingesetzt werden sollen, um der Rolle gerecht zu werden. Die überfachlichen Aspekte sind im Fokus.

Das ValueProfilePlus-Matching ist in drei Ausbaustufen verfügbar: QuickMatch, SmartMatch und FullMatch.

Der FullMatch – alle Details im Überblick

Der Full Match - alle Details im Überblick

Im FullMatch sehen Sie Rechtecke in den gewohnten 2D-Grafiken, welche die Anforderungskorridore (Toleranzfelder) konkret abbilden. Vom Idealwert zum Ergebnis zeigt ein Pfeil die Abweichung, sowohl in Länge wie auch Richtung an. Die Farb- und Symbolcodierung zeigt dabei, um welche Wertedimension und Lösungskonzepte es sich jeweils handelt (analog zur ValueProfilePlus-Wertematrix). Zusätzliche Kurztexte beschreiben die Abweichung verbal.

Der FullMatch ist die detaillierteste Darstellung zwischen Anforderungsdefinition und Proband, also zwischen Mensch und Rolle. Lange Pfeile zeigen eine große Abweichung, welche meist nicht kurzfristig angepasst werden kann. Kreuzt ein Pfeil die Mitte, so bedeutet dies einen Paradigmenwechsel, welcher meist nur schwerlich und langfristig bewältigt werden kann. Der Handlungsbedarf für die Integration auf die neue Rolle steigt mit der Pfeillänge.

So erhalten Sie wichtige Informationen für Ihren Integrationsaufwand und das Onboarding, oder für Coaching-Maßnahmen und Talent-Förderprogramme.

Der SmartMatch – Die Zielscheibe für klare Treffer

Der Smart Match - Die Zielscheibe für klare Treffer

Der SmartMatch zeigt die inkrementelle Abweichung.

Wie bei einer Zielscheibe bildet die Anforderung das Zentrum und ein Treffer zeigt auf die grüne Mitte.

Die Richtung zeigt ob Kapazität und / oder Intensität über- bzw. unterschritten sind.

Zusätzliche Kurztexte beschreiben die Abweichung verbal.

Bedeutung der Zielscheibe des SmartMatch

sehr gute Passung

Grün bedeutet, dass der Wert innerhalb des Anforderungskorridors liegt. Mensch und Rolle passen also wie gewünscht zusammen. Hier kann man sich tiefer gehende Fragen sparen, um sich auf die Themen der orangen Handlungsfelder zu fokussieren.

zu überprüfende Passung

Gelb zeigt eine Abweichung in einem Feld, welches vom Rand der Anforderung in jede Richtung nochmals soweit spannt, wie die Anforderung dimensioniert ist (erweiterte Toleranz). Im Report wird dies im zweiten Bereich, direkt um die grüne Mitte herum, angezeigt. Eine Entwicklung auf die Anforderung ist normalerweise möglich.

unzureichende Passung

Sobald die Ampel auf Rot schaltet, liegt die Abweichung außerhalb der erweiterten Toleranz. Dass die Anforderung in absehbarer Zeit erfüllt wird ist eher unwahrscheinlich. Hier muss man mit besonderer Aufmerksam prüfen, ob dies vertretbar ist.

Der QuickMatch – minimaler Aufwand für maximale Effizienz

Der Quick Match - Mini-Max-Prinzip

Der QuickMatch stellt den schnellsten Überblick durch seine Berechnung von Übereinstimmungsgraden aus verschiedenen Blickwinkeln dar. Die Ampelfarben zeigen auf den ersten Blick, auf welche Bereiche zu achten ist.

Grüne Skalen zeigen eine gute Übereinstimmung. Gelbe weisen darauf hin, dass man sich detaillierter mit den Ergebnissen beschäftigen und eine besondere Prüfung vornehmen sollte und Rot zeigt, dass keine ausreichende Übereinstimmung vorhanden ist und ein hohes Risiko des Missmatch besteht.

Die linke Spalte spiegelt die in Gesprächen meist erkennbaren Aspekte wieder. Die rechten Skalen zeigen die Werte, welche üblicherweise erst später (z.B. Probezeit) zum Vorschein kommen.

Die Begriffe an den Skalen beziehen sich auf die ValueProfilePlus-Wertematrix und beschreiben die jeweilige Auswahl der in das Ergebnis einbezogenen Werte.

Der aus der Personalberaterpraxis stammende Algorithmus berechnet Abweichungen nicht einfach linear. Faktoren wie Paradigmenwechsel, Entfernung zum Ideal und andere auf die “Dramaturgie” einflussnehmende Aspekte wurden gezielt entwickelt und in empirischen Untersuchungen optimiert.

Team-Profil – Der Gruppenreport

Team-Profil - Der Gruppenreport

Das Team-Profil fasst mehrere Einzelpersonenprofile zusammen. Dabei gelten die Grundlagen von ValueProfilePlus gleichermaßen. Die Ergebnisse der Teammitglieder werden als kleine Symbole dargestellt, der Teamschwerpunkt als große und Zentrum der zu den einzelnen Ergebnissen führenden Strahlen. Jedes Teammitglied wird über eine Nummer identifiziert, wodurch erkennbar ist, welche Werte zusammen gehören. Das Teamprofil liegt im ersten Schritt generell anonym vor. Für Teammitglieder, für welche es auch ein Vollprofil / eine Inventur gibt, ist der Key zur Nummer erhältlich und damit die Auflösung des Namens.

Mit dem Team-Profil können Sie überprüfen ob das Team Ihrer Personalstrategie entspricht, in welchen Bereichen ‘weiße Flecken’ sind, wie Sie Ihr Team ergänzen und abrunden können, wie sich neue Teammitglieder integrieren lassen und in welchen Bereichen Spannungen oder Ergänzungen möglich sind. Das Team-Profil ist eine optimale Basis für Team-Workshops um das Verständnis füreinander und die Kommunikation untereinander zu verbessern. Für Umorganisationen bietet sich die Team-Simulation an, um die Effekte im Vorfeld abzuschätzen. Neue Teams finden so schneller zusammen und die Produktivität wird gesteigert.

Die Werte der einzelnen Teammitglieder bilden eine Punktewolke. Die Ausdehnung zeigt, wie homogen oder heterogen das Team aufgestellt ist. Zeigt sich eine große Spannweite, so handelt es sich um ein heterogenes Team – liegen alle Punkte eng beieinander, ist es homogen. Einzelne ‘Ausreißer’ zeigen, dass sich diese Person von der Mehrheit unterscheidet. Im nebenstehenden Beispiel erkennen Sie dies zum Beispiel in der menschlichen und praktischen Wertedimension. Proband ‘1’ liegt im menschlichen als einziger auf der linken Seite (gedämpft) und im praktischen rechts (betont). Dabei zeigt sich auch ein großer Abstand zum Rest. Dies kann auf eine ‘Außenseiter-Position’ hindeuten. Wichtig hierbei ist nun zu überdenken, ob dies auch der Rolle entspricht – in heterogenen Teams sollen sich die Teammitglieder gegenseitig ergänzen.

BAM = BGM & AFM Modul

Besondere Darstellung für besondere Bedeutung

Zufrieden heit vs. Fluk tuation

Die beiden Module BGM und AFM (zusammen BAM) stellen zwei besondere Blickwinkel dar – Gesundheit und Zufriedenheit. Da beide einen einzelnen Fokus haben, wird ausschließlich der zugehörige Ergebnispunkt angezeigt und die Achsenbeschriftung der ValueProfilePlus-2D-Grafik wird konkreter. Um die Wirkung klar herauszustellen werden die jeweiligen Bereiche farblich hinterlegt. Hierbei bedeutet grün, wie an der Ampel, dass aus diesem Blickwinkel die Fahrt generell fortgesetzt werden kann. Bei Orange, wie am Baustellenblinklicht, sollten Sie schauen, ob es lediglich eine neue Fahrbahnmarkierung ist, oder ein Bergrutsch die Straße teilweise zerstört hat – es ist also Aufmerksamkeit angesagt. Wenn die Ampel rot ist, muss man anhalten – in unserem Sinne bedeutet dies innehalten und genau hinterfragen, woher diese Ergebnisse kommen.

Burn-Out Präven-tion und Gefährdungs-beurteilung leicht gemacht

Im BGM (betriebliches Gesundheitsmanagement) und im Arbeitsschutz hat sich schon lange das ‘Belastungs-Beanspruchungs-Modell’ etabliert. Bei der Belastung geht es um die Einwirkung von außen, wie Lärm, schwere Lasten oder scharfe Kanten, durch die man verletzt werden kann. Die Beanspruchung ist dann die Auswirkung für den Menschen, wie Taubheit, Rückenbeschwerden oder Schnittverletzungen.

Im körperlichen Bereich lässt sich hier sehr viel über die Belastungsminimierung erreichen, also Gehörschutz tragen, Hebewerkzeuge nutzen und Kanten entschärfen oder Schutzhandschuhe anziehen. In der psychischen Gefährdung, welche nach Arbeitsschutz von jedem Arbeitgeber beurteilt werden muss, funktioniert dies jedoch nicht so einfach. Jeder Mensch ist so einzigartig, dass eine Pauschalierung über die Belastung nicht nachhaltig wirkt. Deshalb setzt ValueProfilePlus an der Beanspruchung des Einzelnen an, um dann gezielt Handeln zu können und die Belastungen herauszuarbeiten. Mit dem ValueCheck kann dies aus im ersten Schritt anonym und flächendeckend erfolgen.

ValueCheck – Gesundheit und Zufriedenheit im Überblick

Fluktuationsgefahr

Der ValueCheck zeigt die statistische Verteilung der Ergebnisse aus BGM und AFM in sechs aufschlussreichen Darstellungen. Die Auswertungen werden anonym und entsprechend der Unternehmensstruktur aufgebaut. So ist es möglich, neben der Unternehmensgesamtsicht, auf Standorte, Hirarchieebenen, Bereiche, Abteilungen, Teams und Schnittmengen dieser zu fokussieren. Informationen, wie die zur Erkennung von Best-Practice-Bereichen und Hot-Spots, sind so schnell und leicht zu gewinnen. Für die gesetzlich vorgeschriebene psychische Gefährdungsbeurteilung bedeutet dies einen lösungsorientierten Überblick, durch welchen von der belastungs- auf die beanspruchungsorientierte Lösungswege gewechselt werden kann. Diese wertvollen Analysen unterstützen dann die Entscheidungsfindung in der Unternehmenssteuerung, dem BGM und im Arbeitsschutz. Die Steigerung von Produktivität und Identifikation und mit einhergehender Senkung von Fluktuation und Krankenstand sind die Ziele des Einsatzes.

Die sechs Auswertungen zeigen die Verteilung zu:

  • Fluktuationsgefahr – Droht der Weggang von Know-How und Arbeitskraft
  • Erfolgsfaktoren – Stärken/Schwächen-Selbstkenntnis, Rollenverständnis
  • Erfolgsgefühl – Mitarbeiterzufriedenheit (manipulationsfest)
  • Burn-Out Risiko – Früherkennung zur Prävention
  • Belastbarkeit – Kenntnis über Individualkonzepte zur Regeneration
  • Leistungserhalt – Bewusster Umgang mit Regeneration

Ausfallrisiko

Aus dem Bewusstsein, seine Leistungsfähigkeit zu erhalten und der Kenntnis, was einem gut tut und was schadet, bildet sich das BurnOut-Risiko ab. Die ValueProfilePlus BGM-KI zeigt die BurnOut-Phase nach Freudenberger (Entdecker der zwölf BurnOut-Phasen). Die Belastbarkeit ist der intuitive Umgang mit Erholungskonzepten. Weis jemand nicht, wie er wieder aufladen kann, wird er instabil. Wie bewusst man regeneriert ist entscheidend für den Leistungserhalt.

Wer hier nicht darauf achtet opfert sich auf und verbrennt. Die Kombination aus der Erkennung von Stärken und Schwächen (Rollenbewusstsein), verbunden mit dem individuellen Erfolgsempfinden bildet die Fluktuationsgefahr ab. Die eigenen Erfolgsfaktoren zu kennen ist die Basis für erfolgreiches Wirken. Wer seine Stärken nicht kennt, kann sie nicht einsetzen. Das Erfolgsgefühl zeigt die Mitarbeiterzufriedenheit. Wer unzufrieden ist, ist wechselbereit. Wer erfüllt ist, setzt sich ein.