Module von ValueProfilePlus

Für jeden Einsatz die passende Lösung

Damit Sie nicht immer gleich ‘mit Kanonen auf Spatzen schießen’ müssen, haben wir die ValueProfilePlus-Suite in praxisgerechte Module untergliedert. Dies bietet Ihnen die Möglichkeit, entsprechend Ihres Einsatzfeldes, die jeweils passenden Module zu kombinieren.

Im BestFit-Management genügt schon eine Anforderungsdefinition und eine Probanden-Durchführung, um im Minimalkonzept einen QuickMatch zu erstellen – hierfür benötigen Sie nicht einmal einen Report. Mit dieser ersten Information und Handlungsempfehlung können Sie dank des schnellen Überblicks einfach entscheiden, ob Sie den Prozess fortführen möchten oder sich der Aufwand nicht lohnt. Das spart Investitionen in der Beschaffung wie auch wertvolle Zeit von Leistungsträgern.

Für statistische Auswertungen, wie den ValueCheck, genügt bereits die Probanden-Durchführung alleine und Sie erhalten Informationen, wer ein Stärken/Schwächen-Seminar besuchen sollte, haben Ihre Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage erledigt und können Ihr BGM dank BurnOut-Präventionsauswertung gezielt steuern.

Aufbau der ValueProfilePlus-Module

Aufbau der Suite

1 Durchführung Proband

Der erste Schritt nach der Einladung ist die Erhebung des Probanden-Inputs. Dieser ist Basis für alle Auswertungen und wird somit auch nur ein einziges Mal benötigt. Es lassen sich alle rein personenbezogenen Reports aus dieser gewinnen.

Die Durchführung von ValueProfilePlus ist besonders. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren werden keine Fragen gestellt oder Wertepaare zur Auswahl geboten. Diese Fragebogen sind nahezu durchweg manipulierbar, ob bewusst oder unbewusst. Das Modul zur Erfassung baut viel einfacher auf dem Prinzip des Sortierens auf. Der Proband erhält zweimal eine Aussagen- / Wortliste von je 18 Elementen (items), welche er in eine Wertung bringt. Dieses Vorgehen ist ebenso intuitiv wie effektiv. In nur wenigen Minuten kann so eine viel tiefere Erfassung erfolgen.

Mathematisch betrachtet verändert sich die Funktion zur Berechnung der Antwortvarianten von einer Exponential-Funktion zur Fakultiät. Als Vergleich: Bei einem Fragebogen mit 40 Wertepaaren ergeben sich Beispielsweise (2 ^ 40) – 1 = 1.099.511.627.775 Antworten. Bei der Sortierung von 2 x !18 = 12.804.747.411.456.000 Varianten. Nun könnte man sagen, die erste Zahl ist schon sehr groß, aber um realistisch zu sein, muss man bei beiden Modellen ganz viele Ergebnisse herausnehmen, um im Bereich vernünftiger Antworten zu bleiben. Dennoch bleibt ein Verhältnis von 1:11.646 zu Gunsten ValueProfilePlus. Anders formuliert erfasst ValueProfilePlus mehr als 10.000 mal so granular als ein Fragebogensystem.

2 Inventur

Die Inventur, oder auch das Inventar, bezeichnen das bewertungsfreie Ergebnis der Durchführung. Der Begriff entspricht in der Psychologie dem der Betriebswirtschaft: Eine Bestandsaufnahme. Nur schaut man hier nicht wie viele Kartons in einem Hochregallager stehen, sondern wie der Mensch ausgestattet ist. Im Falle von ValueProfilePlus geht es um die Werte, die Wertung, Fähigkeiten, Präferenzen, Motivatoren, Potentiale und Verhalten des Probanden.

Der Report zeigt hierbei den Stand der Dinge, ohne zu bewerten. Um bewerten zu können, also um eine Aussage zu treffen, ob die Ergebnisse gut oder schlecht, passend oder nicht passend, in Ordnung oder zu verbessern sind, muss man wissen, welcher Maßstab angesetzt werden soll. Viele alt hergebrachte, jedoch auch ganz aktuelle Verfahren, machen in ihren Inventur-Profilen Aussagen wie "Sie sollten …". Fragen Sie sich dann: Warum?

Woher weiß das System, welche Erwartungshaltungen an mich gestellt werden und wie ich diesen am besten gerecht werde – nichts anderes behauptet das System zu wissen. Selbst wenn Sie spezielle Vertriebs- oder Führungskräfte Auswertungen erhalten, so sind diese doch an sehr generischen Anforderungen reflektiert. Eine kleine Denksportaufgabe: Muss eine Führungskraft in der Produktion eines globalen Automotiv-Konzern in einer Matrix-Organisation mit disziplinarischer Verantwortung für 400 Mitarbeitende gleich führen, wie ein Software-Entwicklungsleiter eines mittelständischen Unternehmens mit 20 Programmierern? Alleine der Wandel in agile Führungsmodelle erfordert eine andere Anforderung als es in traditionellen Rollen notwendig ist. Daher ist unsere Inventur frei von Bewertungen und Anforderungen.

Die Inventur gibt es in drei aufbauenden Aussagetiefen:

  • In der Zusammenfassung wird der Teilnehmer auf einer Seite umgangssprachlich beschrieben. Dies lässt sich sehr gut für den schnellen Überblick und zur Vorstellung von Kandidaten bei Lesern ohne tiefere Systemkenntnisse nutzen.
  • Das Kurzprofil stellt in Grafiken und Kurztexten die Details der Ergebnisse im logischen Aufbau der ValueProfilePlus-Wertematrix dar.
  • Das Vollprofil ergänzt das Kurzprofil um Langtexte, sowie die Konfliktverschiebung und Potentialanalyse. Die Module AFM und BGM sind ebenso enthalten.

3.1 AFM

Die Abkürzung steht für "Anti-Frustrations-Management" und fokussiert auf das Thema Zufriedenheit, Erfolg, Stärken und Schwächen.

Nur wer seine Stärken und Schwächen kennt, kann Feedback (Lob wie Tadel) richtig einschätzen. Fehlt es an Erfolg, stellt sich Unzufriedenheit ein. Aus mangelndem Erfolgsgefühl, ob korrekt oder subjektiv falsch eingeschätzt, entsteht Frustration und damit Fluktuation.

Die AFM zeigt, wie es um die Mitarbeiterzufriedenheit steht und wo wie viel Fluktuationsgefahr besteht. Ein wichtiges Instrument zur Unternehmenssteuerung. Für eine flächendeckende Auswertung steht der ValueCheck zur Verfügung (siehe unten).

3.2 BGM

Das betriebliche Gesundheitsmanagement ist spätestens seit der gesetzlichen Verpflichtung zur psychischen Gefährdungsbeurteilung bis hin zur strafrechtlichen Konsequenz ein Baustein, welchen kein Unternehmen und keine Führungskraft vernachlässigen darf. Es stellt sich nur die Frage: Wie? Die wenigsten Führungskräfte oder Arbeitsschutzbeauftragten sind Psychologen und wenn, ist nie genug Zeit, um dieser Aufgabe gegenüber allen Mitarbeitenden gerecht zu werden. Hier hilft die Auswertung der Burnout-Gefährdung und Mobbing-Resistenz.

3.3 BAM

Beide vorherigen Darstellungen, die BGM und AFM, in einem Report kombiniert, trägt den Namen BAM. Über diese Dreiteilung kann gezielt definiert werden, welche Ergebnisse kommuniziert werden sollen, damit der Fokus erhalten bleibt.

4.1 Anforderungsprofil

Wie oben, bei der Inventur, schon erwähnt, ist die Definition von Erwartungshaltungen der existenzielle Baustein, um eine Aussage über die Passung zwischen Mensch und Rolle vornehmen zu können. Dies ist auch der Sprung von der Personal- in die Eignungsdiagnostik.

Dieses Modul beschreibt keinen speziellen Menschen, sondern das Profilbild, welches ein Mensch zeigen sollte, um in einer Rolle bzw. Stelle erfolgreich und zufrieden sein zu können.

4.2 QuickMatch

Der QuickMatch ist die am schnellsten erfassbare Anzeige des dreistufigen Matchings von ValueProfilePlus. Er zeigt über Balken und Ampelfarben sehr schnell, ob sich weiterführende Gespräche mit Bewerbern lohnen, oder wer in seinem heutigen Job auf der unpassenden Stelle sitzt.

4.3 SmartMatch

Einen Schritt weiter als der QuickMatch geht der SmartMatch. Er zeigt im Sinne einer Zielscheibe und bezogen auf die Handlungsfelder der ValueProfilePlus-Wertematrix, in welchen Elementen die Abweichungen in welche Richtung und gestuft wie weit gehen. Auch hier helfen Ampelfarben der schnellen Erkennung neuralgischer Werte.

4.4 FullMatch

Die detaillierteste und genaueste Anzeige der Passungen und Abweichungen von Mensch und Rolle zeigt der FullMatch. Er dient der Unterscheidung von Finalisten im Recruiting-Prozess ebenso, wie der Gestaltung eines erfolgreichen Coachings.

5 Teamprofil (anonym)

Im Teamprofil werden die Inventuren mehrerer Menschen zusammengefasst. Somit kann man Synergien wie Reibungspotentiale erkennen. Es ist die Basis für wirkungsvolle Teamworkshops und die Simulation neuer Teamkonstellationen durch Einstellungen oder Restrukturierungsmaßnahmen im Change-Mangement.

Teamprofile zeigen die Namen der inkludierten Personen nicht an, sondern ersetzen diese durch fortlaufende Zahlen. Um diese auf Probanden beziehen zu können, steht autorisierten Personen eine Liste mit der Zuordnung zur Verfügung. So können Sie, abhängig von der Zielsetzung und bestehenden Team- / Unternehmenskultur gezielt namentlich oder anonym vorgehen.

6 ValueCheck

Der zweite Report, welcher mehrere Menschen in einer Ansicht vereint, ist der ValueCheck. Er aggregiert die Ergebnisse des BAM-Reports in sechs aussagekräftigen Skalen:

 

  • Fluktuationsgefahr – Droht der Weggang von Know-How und Arbeitskraft
  • Erfolgsfaktoren – Stärken/Schwächen-Selbstkenntnis, Rollenverständnis
  • Erfolgsgefühl – Mitarbeiterzufriedenheit (manipulationsfest)
  • Burn-Out Risiko – Früherkennung zur Prävention
  • Belastbarkeit – Kenntnis über Individualkonzepte zur Regeneration
  • Leistungserhalt – Bewusster Umgang mit Regeneration

Für alle gilt

Alle Module / Reports sind übrigens in den ValueProfilePlus-Flatrates wahlfrei enthalten. So können Sie den Vorteil, dass eine Durchführung für alle genügt, optimal nutzen. Starten Sie mit dem wichtigsten Report und wenn sich herausstellt, dass Sie eine weitere Perspektive benötigen, holen Sie sich diese einfach nach Bedarf. Auch wenn Sie nachträglich auf eine andere Anforderung oder zu einer Rolle andere Probanden matchen wollen, ist dies alles enthalten.

Weitere Erklärungen und Darstellungen finden Sie auch unter Auswertung.