Personal- und Eignungsdiagnostik

Personal- und Eignungsdiagnostik sind grundlegend gleich aufgebaut. Beide Verfahren untersuchen die Kompetenzen und das Verhalten von Menschen. Die Personaldiagnostik wird hauptsächlich im Personalwesen verwendet, wohingegen die Eignungsdiagnostik auch in Bildungszentren oder bei der Berufswahl ihren Einsatz findet. Beide Arten der Diagnostik ermöglichen eine objektive Einschätzung einer Person. Auch Teams und Gruppen können durch die Personaldiagnostik analysiert werden. Die Eignungsdiagnostik bietet hingegen zusätzlich auch Handlungsempfehlungen zu den erfassten Ergebnissen. Sie prüft die Übereinstimmung der Merkmale des Probanden mit den Anforderungen. Dabei ist ihr Ziel die Eignung für eine bestimmte Rolle und den Erfolg einer Person möglichst genau vorherzusagen. Die Personaldiagnostik gibt lediglich die wertfreien Ergebnisse aus ohne Handlungsempfehlungen oder Angaben über eine Eignung für die Rolle.

ValueProfilePlus ist sowohl ein personaldiagnostisches, als auch ein eignungsdiagnostisches Verfahren. Der modulare Aufbau beinhaltet mehrere Bausteine, welche eine wertfreie Ausgabe der Testergebnisse ermöglichen. Die Inventur bietet einen Überblick über die Eigenschaften und Merkmale einer Person, welcher vollkommen frei von jeglichen Bewertungen ist. In dem Persönlichkeitsprofil wird die Persönlichkeit eines Kandidaten anhand von spezifischen Merkmalen kriterienbasierend wiedergegeben. Dieses beinhaltet ebenfalls keine Wertung und gehört daher ebenfalls zu der Personaldiagnostik. Weiterhin gehört auch das Team-Profil dazu, welches die Profile aller einzelnen Mitglieder des Teams zusammenfasst. Anhand diesem können homogene oder heterogene Teams gebildet werden sowie geeignete Teams mithilfe der Team-Simulation zusammengestellt werden. Die Produktivität und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz können so erhöht werden. Das Team-Profil bildet außerdem die Grundlage für den Team-Workshop.

Der Bereich der Eignungsdiagnostik wird bei ValueProfilePlus durch das Matching abgedeckt. Dabei wird untersucht, ob das Anforderungsprofil und das Einzelpersonenprofil übereinstimmen. Das Anforderungsprofil ist ein Profil, welches die gewünschten Werte für eine bestimmte Rolle beinhaltet. Das Matching kann in drei verschiedenen Varianten dargestellt werden: dem QuickMatch, dem SmartMatch und dem FullMatch. Der QuickMatch bietet einen schnellen Überblick, indem er auf neun Skalen aus neun unterschiedlichen Blickwinkeln die Übereinstimmung mithilfe des Ampelfarbenprinzips darstellt. Beim SmartMatch wird die Eignung mithilfe einer Zielscheibe verdeutlicht. Auch dabei werden die drei Ampelfarben Rot, Gelb und Grün verwendet. Eine sehr starke Abweichung von der Anforderung wird Rot abgebildet, ein Treffer im Toleranzbereich ist Gelb und eine exakte Übereinstimmung mit dem Anforderungsprofil erkennt man an der grünen Färbung. Der QuickMatch bietet eine noch schnellere Erkennung der Eignung als der SmartMatch, enthält jedoch auch weniger Informationen. Sehr ausführlich und genau wird der Übereinstimmungsgrad beim FullMatch dargestellt. Die Toleranzfelder der unterschiedlichen Wertedimensionen werden dabei als verschiedenfarbige Rechtecke illustriert. An den Rechtecken befinden sich Vektoren, welche die Abweichung des Kandidaten vom Anforderungsprofil verdeutlichen, wobei ein überschreiten der Mittellinie durch die Vektoren einen Paradigmenwechsel bedeutet. Die Darstellung erfolgt in der ValueProfilePlus-2D-Ansicht.

Mithilfe dieser Informationen aus den Matchings wird die Vorauswahl optimiert, können effizientere Erstgespräche geführt werden und auch die Probezeit sowie das Onboarding können optimiert werden. Personalentscheidungen anhand lediglich der Ergebnisse aus der Personaldiagnostik sind meist weniger erfolgreich, als Entscheidungen, welche durch eignungsdiagnostische Verfahren und deren Analyse getroffen werden. ValueProfilePlus bietet beide Methoden.

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