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Das Gütekriterium Reliabilität – Eine Definition

Was ist das Gütekriterium Reliabilität?

Die Reliabilität eines Tests gibt Auskunft über dessen Genauigkeit bzw. Zuverlässigkeit. Dabei ist ein Verfahren sehr zuverlässig und genau, wenn trotz verschiedenen Durchführungszeitpunkten, Varianten und Anwendern das selbe Ergebnis ermittelt wird. Sie ähnelt also der Objektivität, da dabei trotz mehreren Anwendern das gleiche Ergebnis erfasst werden sollte. Somit kann ein Test nur reliabel sein, wenn er auch objektiv ist.

Die fünf Arten der Reliabilität

Die verschiedenen Kriterien der Reliabilität geben ebenfalls fünf Arten der Reliabilität wieder. Die Inter-Rater-Reliabilität bezieht sich dabei auf die Auswertung einer Untersuchung durch unterschiedliche Personen. Bei bestimmten Testverfahren kann eine Auswertung nicht vollständig objektiv stattfinden, beispielsweise bei der Beurteilung von Videomaterial. In diesem Fall misst man den Grad der Übereinstimmung zwischen verschiedenen Auswertern (Ratern). Wird ein Test nach einiger Zeit an der selben Personengruppe durchgeführt und kommt zu den selben Ergebnissen, so bezeichnet man das als eine hohe Retest-Reliabilität. Diese gibt also die Konsistenz bzw. Stabilität eines Verfahrens und der Ergebnisse an. Eine weitere Art ist die Split-Half-Reliabilität. Bei dieser werden die zwei Hälften eines Tests als einzelne Testvarianten verwendet. Übereinstimmende Ergebnisse bei der Durchführung beider Tests geben einen hohen Wert an. Möglich ist die Verwendung eines halben Tests als einzelnes Verfahren, da bei vielen historischen Tests die einzelnen Testfragen mit unterschiedlichen Formulierungen wenigstens doppelt vorhanden sind. Bei der Paralleltest Reliabilität testet man zwei Versionen eines Messinstruments, die dasselbe Merkmal messen. Die Split Half Reliabilität ist eine künstliche Halbierung deines Tests, d.h., man teilt den Test in zwei gleich große Hälften und vergleicht dann die Ergebnisse. Bei der internen Konsistenz vergleicht man einzelne Fragen in einer Umfrage, einem Interview oder einer anderen Forschungsmethode miteinander. Das heißt man betrachtet jede Frage in einer Umfrage bspw. als eigene Umfrage und korreliert die Ergebnisse dann jeweils miteinander.

Wie schlägt sich ValueProfilePlus?

Bei ValueProfilePlus ist eine mehrfache Formulierung der Testitems nicht notwendig, da die Durchführung nicht auf einem Fragebogenprinzip beruht. Ist jede benötigte Art der Reliabilität hoch, so ist auch die gesamte Reliabilität der Untersuchungsmethode hoch. ValueProfilePlus weist eine hohe Gesamtreliabilität von über 95 Prozent auf, sowie ebenso hohe Werte bei den verschiedenen Arten des Gütekriteriums. Daher ist dieses Verfahren sehr genau und zuverlässig. Im Vergleich zu anderen eignungsdiagnostischen Testverfahren bietet ValueProfilePlus somit mehr Wissenschaftlichkeit.

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