Die Dilts Pyramide

Robert Dilts verfasste 1990 seine „logischen Ebenen“, welche heute auch als Dilts Pyramide bekannt sind. Diese Ebenen beschreiben die verschiedenen Tiefen psychologischer Prozesse.

Ganz unten steht die Umwelt, welche die räumliche und zeitliche Einbettung unserer Verhaltens beschreibt. Danach folgt das konkrete Verhalten selbst.

Eine Stufe höher stehen die Fähigkeiten und Strategien, die als inneres Verhalten agieren und das beobachtbare Verhalten ermöglichen.

Darauf folgen die Werte, Glaubenssätze und Filter. Diese bilden die Grundlage für unser Verhalten und sind sowohl bewusst als auch unbewusst. Nur wenn unsere Werte und Glaubenssätze ein bestimmtes Verhalten erlauben, kann man durch die eigenen Fähigkeiten dieses Verhalten ausführen.

Die darauf folgende Ebene bezeichnet die Identität. Auch diese muss ein Verhalten erlauben, damit es umgesetzt werden kann. Dabei geht es um die zentralen Fragen, ob dieses Verhalten zur eigenen Person passt und was andere Menschen über die eigene Person denken, wenn man dieses Verhalten umsetzt.

Die oberste Ebene bezeichnet die Spiritualität, Zugehörigkeit, Mission und Vision, kann aber auch laut Viktor Frankl einfach als Sinn bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um die Grundlage jedes Verhaltens und zwar dessen Sinnhaftigkeit.

Mit steigender Ebene steigert sich auch die Stabilität der jeweiligen Merkmale eines Menschen. So kann man das Verhalten leicht ändern, wie z.B. bei der Schauspielerei, aber die eigenen Werte zu verändern ist sehr viel aufwendiger. Bei der Personal- und Eignungsdiagnostik ist es demzufolge sinnvoller eine höhere Ebene auf der Dilts Pyramide zu erfassen. Daher untersucht ValueProfilePlus die Werteebene, welche sehr stabil ist und somit eine belastbarere Aussage in der Eignungsdiagnostik ermöglicht, als die Verhaltensebene.

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