Manipulierbarkeit von Testverfahren

Manipulierbarkeit von Testverfahren

Eine Manipulation der Ergebnisse von Testverfahren kann sowohl bewusst als auch unbewusst durch den Probanden passieren. Man spricht auch von einer Verfälschung der Testergebnisse. Insbesondere Testverfahren, die ein Selbstbild bzw. Fremdbild erfragen, sind stark manipulierbar. Dies geschieht dadurch, dass Selbst- und Fremdbilder immer subjektiv sind, und für eine valide Einschätzung häufig die Selbst- bzw. Fremdkenntnis fehlt. Weiterhin gibt es Effekte wie z.B. die soziale Erwünschtheit. Das bedeutet, dass Probanden Antworten auswählen, die sie als allgemein erwünscht betrachten. Dadurch antworten die Probanden nicht wahrheitsgemäß. Auch gibt es beispielsweise bei der Beantwortung der Testverfahren die Tendenz zur Mitte. Dabei wird von den Testpersonen der mittlere Antwortbereich unbewusst häufiger verwendet. Dies kann man recht einfach umgehen, indem man keinen mittleren Antwortbereich ermöglicht.

Solche Effekte führen in jedem Fall zu einer Verfälschung der Testergebnisse. Dadurch kommt es bei der Eignungsdiagnostik zu Fehlern bei der Einschätzung von Bewerbern. Manche Testverfahren basieren auf einem leicht verständlichen und durchschaubaren Prinzip. Hiermit wird eine bewusste Manipulation der Testergebnisse erleichtert. Bewerber können dieses Defizit ausnutzen, um ein erwünschtes Ergebnis zu erhalten. Damit verfolgen sie zum Beispiel das Ziel eingestellt zu werden. Ein solches Verhalten ist insbesondere beim Wettstreit der Bewerber Betrug. Kandidaten, die möglicherweise nicht geeignet sind, betrügen durch die Mängel eines Testverfahrens, um an die gewünschte Arbeitsstelle zu kommen. Dies sollte man nicht ermöglichen und das Testverfahren so aufbauen, dass keine Manipulation durch den Probanden erfolgen kann. Spätfolgen wie zum Beispiel geplatzte Probezeiten oder Fluktuation können dann vermieden werden.

ValueProfilePlus ist dank dem auf Werten basierenden System und der geeigneten Testmethode manipulationssicher. Dies bestätigen auch die hohen Messwerte bei den wissenschaftlichen Gütekriterien. Ein in der Software eingebauter Algorithmus ermöglicht weiterhin die Feststellung von Effekten der Sabotage. Diese ist als extreme Variante der bewussten Manipulation zu werten. Durch die komplexe Erhebungs- und Auswertungsmethodik ist ein manipulationsfreies individuelles Testresultat realisierbar.

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