Das Gütekriterium Objektivität

Objektivität ist gegeben, wenn die Durchführung, Auswertung und Interpretation eines Tests unabhängig von dem Anwender bzw. Auswerter ist.

Demzufolge muss ein Verfahren bei einem Probanden immer zu dem selben Ergebnis kommen, obwohl es von verschiedenen Testleitern durchgeführt wird. Die Objektivität ist die grundlegendste aller Gütekriterien und muss zwingend vorhanden sein. Ist ein Testverfahren nicht objektiv, so sind auch die anderen Gütekriterien nicht gegeben und das Verfahren ist unbrauchbar. Zur Sicherstellung der Objektivität von Tests, werden diese meist standardisiert. Das bedeutet, dass z.B. in einem Handbuch die exakte Durchführung und Auswertung eines Tests beschrieben wird. Somit kann durch genaue Regeln verhindert werden, dass verschiedene Testleiter zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, aufgrund z.B. verschiedener Betrachtungsweisen.

ValueProfilePlus ist zu 100 Prozent objektiv. Dies liegt begründet in der Automatisierung und Standardisierung des Verfahrens. Eine manuelle Beeinflussung der Ergebniswerte, Grafikausgaben und Texte erfolgt in keinem Systemschritt. Daher kann niemand subjektiv auf das Verfahren einwirken. Diese hohe Objektivität ist nicht bei vielen Tests und eignungsdiagnostischen Methoden gegeben. In z.B. Assessment-Centern werden Menschen durch andere Menschen beurteilt, wodurch es zu einer hohen Subjektivität kommt. ValueProfilePlus bietet daher eine sehr wissenschaftliche Methode in der Eignungsdiagnostik um Menschen objektiv einschätzen zu können.

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